Tierheilpraktik

Fachlich fundiert.
Natürlich begleitet.

Jedes Tier bringt seine eigene Geschichte mit. Deshalb nehme ich mir Zeit, Zusammenhänge zu erkennen und individuelle Lösungen zu entwickeln. Naturheilkundliche Verfahren können dabei helfen, den Organismus gezielt zu unterstützen und das allgemeine Wohlbefinden Ihres Tieres zu fördern.

Farblichttherapie bei einem Hund im Rahmen der Tierheilpraktik – mobile Behandlung in Buchholz und der Nordheide.

Als zertifizierte Tierheilpraktikerin begleite ich Hunde, Katzen und Pferde mit naturheilkundlichen und ergänzenden Therapieverfahren. Dabei betrachte ich nicht nur aktuelle Beschwerden, sondern beziehe auch die Vorgeschichte, Haltung, Fütterung, Vorerkrankungen, Medikamente und vorhandene Befunde in meine Arbeit ein.

Mein Therapieansatz

Eine ausführliche Anamnese bildet die Grundlage jeder Behandlung. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse wähle ich geeignete Therapieformen aus und kombiniere diese, wenn es fachlich sinnvoll ist. So entsteht ein Behandlungsansatz, der sich an der jeweiligen Situation und den Bedürfnissen Ihres Tieres orientiert.

Wichtig:
Die Tierheilpraktik ersetzt keine notwendige tierärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Vielmehr verstehe ich sie als sinnvolle Ergänzung der Schulmedizin und arbeite – wann immer es dem Wohl Ihres Tieres dient – gerne vertrauensvoll mit Ihrem Tierarzt zusammen.

Wann kann eine tierheilpraktische Behandlung sinnvoll sein?

Eine tierheilpraktische Behandlung kann in unterschiedlichen Lebensphasen, bei akuten oder chronischen Beschwerden und bei verschiedenen gesundheitlichen Fragestellungen in Betracht kommen. Dabei wird stets individuell beurteilt, welche Form der Begleitung für das jeweilige Tier sinnvoll sein kann.

  • Unterstützung in der Rekonvaleszenz
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Begleitende Unterstützung bei chronischen Beschwerden
  • Allgemeine Vitalität und Wohlbefinden
  • Begleitung älterer Tiere
  • Haut- und Fellprobleme
  • Darmgesundheit und Verdauungsprobleme
  • Fütterungsbedingte Auffälligkeiten
  • Stoffwechselbedingte Beschwerden
  • Allergien und Unverträglichkeiten
  • u.a.

Therapieformen der Tierheilpraktik

Die Auswahl der geeigneten Verfahren richtet sich stets nach dem individuellen Befund, dem aktuellen Gesundheitszustand und den Bedürfnissen Ihres Tieres. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die Therapieformen, die ich anbiete.

Die Phytotherapie gehört zu den ältesten Bereichen der Naturheilkunde und nutzt die vielfältigen Eigenschaften von Heilpflanzen und ihren natürlichen Inhaltsstoffen. Je nach individuellen Bedürfnissen des Tieres können einzelne Pflanzen oder sorgfältig zusammengestellte Kombinationen zum Einsatz kommen. Dabei steht eine gezielte Auswahl im Vordergrund, die sich an der jeweiligen Situation des Tieres orientiert und beispielsweise Verdauung, Stoffwechsel, Bewegungsapparat oder allgemeines Wohlbefinden unterstützen kann.

Die Mykotherapie beschäftigt sich mit der therapeutischen Anwendung ausgewählter Vitalpilze und hat ihre Wurzeln unter anderem in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Die verschiedenen Pilze und ihre natürlichen Inhaltsstoffe werden individuell auf das Tier abgestimmt und können begleitend eingesetzt werden, beispielsweise zur Unterstützung von Immunsystem, Stoffwechsel, Darmgesundheit und allgemeiner Vitalität.

Die Akupunktur ist ein zentraler Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Veterinärmedizin (TCVM). Im Mittelpunkt steht die Vorstellung, einen gestörten Energiefluss zu harmonisieren und das natürliche Gleichgewicht des Körpers zu unterstützen. Durch die gezielte Stimulation ausgewählter Akupunkturpunkte können körpereigene Regulationsprozesse angeregt werden. Anwendung findet die Akupunktur unter anderem bei funktionellen Beschwerden, im Bereich des Bewegungsapparates sowie zur Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens.

Die Bioresonanztherapie wird als ergänzendes, regulatives Verfahren eingesetzt. Die Bioresonanz nach Paul Schmidt arbeitet mit verschiedenen Frequenzbereichen, die im Rahmen der Anwendung betrachtet und individuell ausgewählt werden. Auf dieser Grundlage können mögliche Belastungen in die ganzheitliche Betrachtung des Tieres einbezogen und der Organismus begleitend unterstützt werden.

Ein gesundes Verdauungssystem ist eine wichtige Grundlage für das Wohlbefinden Ihres Tieres. Veränderungen im Magen-Darm-Trakt können sich auf die Nährstoffaufnahme, den Stoffwechsel, die Darmflora sowie das allgemeine Befinden auswirken und stehen im engem Zusammenhang mit dem Immunsystem. Durch eine ganzheitliche Betrachtung der Verdauung können mögliche Ursachen erkannt und individuell begleitet werden.

Die Blutegeltherapie kann nach vorheriger Prüfung des Einzelfalls beispielsweise begleitend bei ausgewählten Beschwerden des Bewegungsapparates eingesetzt werden. Sie wird separat vereinbart und abgerechnet.

Bei der Farblichttherapie wird Licht unterschiedlicher Farben und Wellenlängen gezielt eingesetzt. Je nach Auswahl können unterschiedliche Impulse gesetzt werden, um körpereigene Prozesse begleitend zu unterstützen und das allgemeine Wohlbefinden des Tieres zu fördern. Das Verfahren kann abhängig vom Tier und vom Befund ergänzend in das Behandlungskonzept integriert werden.

Bei der Magnetfeldtherapie kommen pulsierende Magnetfelder zum Einsatz. Sie wird als ergänzende Behandlungsmethode genutzt und kann körpereigene Prozesse unterstützen, beispielsweise bei Beschwerden des Bewegungsapparates, nach Verletzungen oder zur Förderung des allgemeinen Wohlbefindens.

Abhängig von der Fragestellung können Untersuchungen von beispielsweise Blut oder Kot sinnvoll sein. Laborleistungen werden separat berechnet.


Akupunkturbehandlung bei einem Hund durch Tiertherapeutin Nadine Boekhoff
Allgemeine Untersuchung durch Nadine Boekhoff mit einem Stethoskop zur Prüfung der Herz- und Lungenfunktion im Rahmen einer tierheilpraktischen Behandlung.

Behandlungsablauf

Vor dem Termin können vorhandene Befunde, Laborberichte, Medikamentenpläne oder tierärztliche Unterlagen übermittelt werden. So kann ich mich bestmöglich auf Ihr Tier vorbereiten.

01

Ausführliche Anamnese

Zu Beginn jeder Behandlung nehme ich mir Zeit, Ihr Tier und seine Vorgeschichte kennenzulernen. Gemeinsam besprechen wir unter anderem aktuelle Beschwerden, Vorerkrankungen, Haltung, Fütterung, Medikamente sowie Ihre eigenen Beobachtungen. Diese ausführliche Anamnese bildet die Grundlage für eine individuelle und ganzheitliche Therapie.

02

Adspektion und Gangbildanalyse

Das Tier wird in Ruhe und – soweit sinnvoll – in Bewegung betrachtet. Dabei werden Haltung, Bewegungsmuster, äußere Auffälligkeiten und mögliche funktionelle Zusammenhänge erfasst.

03

Palpation

Durch behutsames Abtasten werden unter anderem Gewebe, Muskulatur, Spannung, Temperatur und Berührungsempfindlichkeit beurteilt.

04

Allgemeine Untersuchung

Hierbei werden unter anderem Puls, Atmung, Körpertemperatur, Schleimhäute, Lymphknoten, Haut und Fell sowie sonstige Auffälligkeiten beurteilt. Die erhobenen Befunde ergänzen die bisherigen Untersuchungsergebnisse und unterstützen eine fundierte, ganzheitliche Therapieplanung.

05

Erste Behandlung

Bereits beim Ersttermin erfolgt – sofern der Befund und der Zustand des Tieres es zulassen – eine individuell abgestimmte erste Behandlung.

06

Weiteres Vorgehen

Gemeinsam besprechen wir die nächsten Schritte. Je nach Befund können Folgetermine, ergänzende Laboruntersuchungen oder weitere
Maßnahmen sinnvoll sein.


Sie wünschen sich individuelle Unterstützung für Ihr Tier?

Gerne besprechen wir gemeinsam, ob eine tierheilpraktische Begleitung für Ihren Hund, Ihre Katze oder Ihr Pferd sinnvoll sein kann.